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Experimental Practice based on interdisciplinary
collaboration, mentorship & art residency

Programm

VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten.

"I am outside of it in the land of NOPE."
E. Jane

Kalender

  • Performance: Netrunner
    Aapo Nikkanen, Raudie McLeod
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Performance: Netrunner
    Aapo Nikkanen, Raudie McLeod
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Workshop Archival Cruising: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Opening: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Screening/Installation: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Workshop Archival Cruising: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Screening/Installation: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Screening/Installation: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Performance: MASCOTTE
    Julie Carrere, Brad Nath
    öffentlicher Raum
  • Performance: MASCOTTE
    Julie Carrere, Brad Nath
    öffentlicher Raum
  • Lecture-Performance: Photosensitives
    Drága Cardo
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Installation: Photosensitives
    Drága Cardo
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Play: Pos. 19 Relations II Lost Objects
    Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
  • Play: Pos. 19 Relations II Lost Objects
    Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
    BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum

Archiv

Pos. 19 Relations II Lost Objects

Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
19.-25.10.2026
Play
BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
© Hanna Kučera
© Hanna Kučera
© Hanna Kučera
© Hanna Kučera

    Pos. 19 Relations_Act II lost objects ist eine multimediale Installation von Hanna Kučera, in der sie sich mit der eigenen Position als Künstlerin sowie mit den Ambivalenzen einer hypermobilisierten Gegenwart auseinandersetzt. Gemeinsam mit den eingeladenen Playern Helen Clare Kinney (Koproduktion Choreographie) und Lusine Kagramanyan (Koproduktion Sound) entwickelt sie ein Stück über zeitgenössische Fragmentierung und Horror vacui, das kollektive Begehrensstrukturen hinterfragt. Ausgehend von psychoanalytischen Konzepten wie dem „verlorenen Objekt“ (objet petit a), das in Lacans Theorie das Subjekt durch Mangel und Begehren strukturiert, und dem „death drive“ (Freud), der das Wiederholungsprinzip und die Tendenz zur Auflösung von Stabilität beschreibt – ergänzt durch Melanie Kleins Theorie zu Übergangsobjekten und Spielzeug – überträgt Kučera diese Denkfiguren auf Kunstproduktion und westliche Kulturmythen. Das Projekt thematisiert den Verlust von Stabilität und Kontrolle innerhalb einer Kultur, die von scheinbar permanenter Verfügbarkeit geprägt ist, und fragt, wie Kunst als Kompensationsmechanismus für das Unverfügbare wirken kann. In Position 19 formuliert Kučera eine künstlerisch-theoretische Erkundung der Leerstelle: nach dem verlorenen Objekt, nach äußerer Ordnung, nach dem Verschwinden auf der Bühne.

    Hanna Kučera

    Geboren 1996 in Hildesheim (Deutschland), lebt und arbeitet die künstlerische Position in Wien.
    Die künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Spiel und Arbeit, Fiktion und Realität sowie zwischen Professionalität und Parodie. In sich verändernden Formen eines „para-play“ entstehen Situationen und Positionen, die die Anforderungen künstlerischer Professionalisierung ebenso reflektieren wie das emanzipatorische Potenzial des Spiels und das paradoxe Moment, voranzugehen und zugleich festzustecken.
    Die Ausbildung erfolgte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Dort wurden unter anderem Studien in experimenteller und interdisziplinärer Malerei bei Christian Sery, Sculpture and Space Strategies bei Iman Issa sowie kunst- und kulturwissenschaftliche Studien bei Diedrich Diederichsen absolviert. Ergänzend war die künstlerische Position als Assistenz in der Metallwerkstatt der Akademie tätig.
    Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen sowie in performativen Formaten international präsentiert, unter anderem in Wien, Dresden, Marseille, Bonn, Bregenz und Washington D.C. Zu jüngeren Präsentationen zählen Ausstellungen im Weißen Haus Wien, in der WAF Galerie Wien (Solo) sowie Beiträge zu Performanceprogrammen und institutionellen Ausstellungsformaten.
    Für die künstlerische Arbeit erhielt die Position mehrere Auszeichnungen und Förderungen, darunter den Birgit-Jürgenssen-Preis und den Bundespreis für Kunststudierende sowie ein mehrjähriges Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

    Lusine Kagramanyan
    Helen Clare Kinney
    Monika Kučera

    Termine

    • Play
      Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
      BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum
    • Play
      Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
      BRUX / Freies Theater Innsbruck - schwarzer Raum

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