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Experimental Practice based on interdisciplinary
collaboration, mentorship & art residency

Programm

VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten.

"I am outside of it in the land of NOPE."
E. Jane

Kalender

  • Performance: Subvocal
    Aapo Nikkanen, Raudie McLeod
    BRUX / Freies Theater Innsbruck -> schwarzer Raum
  • Performance: Subvocal
    Aapo Nikkanen, Raudie McLeod
    BRUX / Freies Theater Innsbruck -> schwarzer Raum
  • Workshop Archival Cruising: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
  • Opening: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
  • Screening/Installation: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
  • Workshop Archival Cruising: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
  • Screening/Installation: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
  • Screening/Installation: The Radical Act of Spending Money
    Laura Nitsch
  • Performance: MASCOTTE
    Julie Carrere, Brad Nath
  • Performance: MASCOTTE
    Julie Carrere, Brad Nath
  • Lecture-Performance: Photosensitives
    Drága Cardo
  • Installation: Photosensitives
    Drága Cardo
  • Play: Pos. 19 Relations II Lost Objects
    Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
  • Play: Pos. 19 Relations II Lost Objects
    Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera

Archiv

Pos. 19 Relations II Lost Objects

Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
19.-25.10.2026

Pos. 19 Relations_Act II lost objects ist eine multimediale Installation von Hanna Kučera, in der sie sich mit der eigenen Position als Künstlerin sowie mit den Ambivalenzen einer hypermobilisierten Gegenwart auseinandersetzt. Gemeinsam mit den eingeladenen Playern Helen Clare Kinney (Koproduktion Choreographie) und Lusine Kagramanyan (Koproduktion Sound) entwickelt sie ein Stück über zeitgenössische Fragmentierung und Horror vacui, das kollektive Begehrensstrukturen hinterfragt. Ausgehend von psychoanalytischen Konzepten wie dem „verlorenen Objekt“ (objet petit a), das in Lacans Theorie das Subjekt durch Mangel und Begehren strukturiert, und dem „death drive“ (Freud), der das Wiederholungsprinzip und die Tendenz zur Auflösung von Stabilität beschreibt – ergänzt durch Melanie Kleins Theorie zu Übergangsobjekten und Spielzeug – überträgt Kučera diese Denkfiguren auf Kunstproduktion und westliche Kulturmythen. Das Projekt thematisiert den Verlust von Stabilität und Kontrolle innerhalb einer Kultur, die von scheinbar permanenter Verfügbarkeit geprägt ist, und fragt, wie Kunst als Kompensationsmechanismus für das Unverfügbare wirken kann. In Position 19 formuliert Kučera eine künstlerisch-theoretische Erkundung der Leerstelle: nach dem verlorenen Objekt, nach äußerer Ordnung, nach dem Verschwinden auf der Bühne.

Hanna Kučera
Lusine Kagramanyan
Helen Clare Kinney
Monika Kučera

Termine

  • Play
    Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera
  • Play
    Hanna Kučera, Lusine Kagramanyan, Helen Clare Kinney, Monika Kučera

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