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Experimental Practice based on interdisciplinary
collaboration, mentorship & art residency

Programm

VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten.

If only briefly.


Ocean Vuong

Kalender

  • OPEN STUDIO: Terra Arrasada
    Thilo Seevers, Clarissa Rêgo
    Open Lab
    BRUX/Freies Theater Innsbruck
  • PERFORMANCE: Terra Arrasada
    Thilo Seevers, Clarissa Rêgo
    Performance
    BRUX/Freies Theater Innsbruck
  • OPEN STUDIO: Terra Arrasada
    Thilo Seevers, Clarissa Rêgo
    Open Lab
    BRUX/Freies Theater Innsbruck
  • PERFORMANCE: Terra Arrasada
    Thilo Seevers, Clarissa Rêgo
    Performance
    BRUX/Freies Theater Innsbruck
  • OPEN STUDIO: Ji 击
    Dan Su
    Performance
    BRUX/Freies Theater Innsbruck
  • PERFORMANCE: Ji 击
    Dan Su
    Performance
    BRUX/Freies Theater Innsbruck
  • PERFORMANCE: Ji 击
    Dan Su
    Performance
    BRUX/Freies Theater Innsbruck

Archiv

Der generelle Untergang der Welt

Dorn°Bering
18.-31.10.2021
Theatrales Essay
BRUX / Freies Theater Innsbruck

        Unter allen erdenklichen Verbrechen gibt es eines, das abstoßender ist als alle anderen: Kannibalismus! Das große Tabu der Menschheit im Allgemeinen und der Kulinarik im Speziellen. Wirklich widerlich. Aber Moment. Wäre es angesichts des Zustands der Welt nicht ganz praktisch, wenn die Menschen anfangen würden, sich gegenseitig … nein nein, das geht zu weit.
        Jemanden zu essen ist wirklich das allerletzte. Der Vorwurf alleine ist schon die ultimative Herabwürdigung. Wer sich einen anderen Menschen einverleibt, ist selbst keiner mehr. Und doch trinkt man in der Kirche Blut, stillt Säuglinge mit Menschenmilch und kaut Fingernägel. 
        In Form eines essayistischen Solos nähern sich Stephan Dorn und Gesa Bering der Geschichte des Kannibalismus. Mal rabiat, mal humorvoll. Eine schmackhaft-geschmacklose Performance zur Frage, wie nah man den Menschen um sich herum kommen darf, bevor es pie­tätslos wird. Von Kannibalen und Kontaktanzeigen, von Opfern in Olivenöl, von Essen und Inszenierung und dem generellen Untergang der Welt. Mit, ohne und über Tabus.

        Dorn°Bering

        Stephan Dorn und Gesa Bering lernten sich im Zuge des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen kennen und arbeiten seit 2015 regelmäßig zusammen an Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
        Ihr theatrales Essay „Post hoc ergo propter hoc – Was bisher geschah“ wurde 2016 zum Körber Studio Junge Regie am Thalia Theater Hamburg, zu den Hessischen Theatertagen (nominiert für den Jurypreis in der Kategorie „Hören“) und diversen anderen Festivals eingeladen. In der Hörspiel-Performance „Ordnung“ (Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt) vertiefen sie die Überlegungen zum theatralen Essay. „Ordnung“ wurde 2017 zum OUTNOW! Festival Bremen eingeladen. Mit ihrer Produktion „Der Anti-Storch“ im Rahmen des Regienachwuchswettbewerbs 2018 am Theater Drachengasse Wien gewannen Dorn ° Bering sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis. Die musikalische SoloPerformance „Acht Jahre“, feierte im selben Jahr beim Belluard Bollwerk Festival Fribourg (CH) Premiere.
        Im Sommer 2019 beschäftigten sich Dorn ° Bering im Rahmen der Treibstoff Theatertage am ROXY Birsfelden unter dem Titel „Wo waren Sie gestern Abend?“ mit dem Mord im Krimi und der Frage, ob er ein Verbrechen oder eine zarte Geste ist.
        Ihr besonderes künstlerisches Interesse gilt der Form des theatralen Essays, Humor und aussterbenden Tierarten.

        Stephan Dorn
        Gesa Bering

        Termine

        • Performance
          Dorn°Bering
          Theatrales Essay
          BRUX / Freies Theater Innsbruck
        • Performance
          Dorn°Bering
          Theatrales Essay
          BRUX / Freies Theater Innsbruck

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