Eszter Katalin ist Künstlerin und Filmemacherin und lebt in Wien. In ihrer Arbeit entwickelt sie eine experimentelle dokumentarische und essayistische Praxis aus einer queer-feministischen und lesbischen Perspektive. Ihre Filme wurden international in Ausstellungen sowie auf zahlreichen Festivals gezeigt, darunter die Diagonale – Festival des österreichischen Films, die Kurzfilmtage Oberhausen, das Kassel Documentary Film and Video Festival, das XPOSED Queer Film Festival Berlin u. a.
2019 erhielt sie eine Residency am Tabakalera – International Centre for Contemporary Culture, 2020 an der BilbaoArte Foundation. Während des letztgenannten Aufenthalts entstand der visuelle Essay Azkorri árnyéka alatt, der mit dem Sunset Kino Award des Salzburger Kunstvereins für Filmschaffende unter 35 Jahren ausgezeichnet wurde. 2023 entwickelte sie gemeinsam mit dem feministischen Verein Histeria den Dokumentarfilm QUEER (UN)BELONGINGS mit in der Baskischen Autonomen Gemeinschaft lebenden LGBTQ+-Migrant*innen und erhielt im selben Jahr das Startstipendium für Medienkunst des österreichischen Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport. 2024 wurde sie gemeinsam mit Camil Téllez von der Gemeinde Irun mit einem Stipendium ausgezeichnet, um die Möglichkeiten einer ökologischen Entwicklung von Super-8-Film mit lokal in Gipuzkoa (Baskenland) wachsenden Pflanzen zu erforschen.