Hanna Kučera (*1996) lebt und arbeitet in Wien. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Spiel und Arbeit, Fiktion und Realität sowie Professionalität und Parodie. In wechselnden Formen eines „para-play“ untersucht sie die Bedingungen künstlerischer Professionalisierung, das emanzipatorische Potenzial des Spiels und das paradoxe Moment, voranzugehen und zugleich festzustecken.Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Akademie der bildenden Künste Wien, unter anderem bei Christian Sery, Iman Issa, Diedrich Diederichsen und Nora Schultz.
Ihre Arbeiten wurden international in Ausstellungen und performativen Formaten präsentiert, unter anderem in Wien, Dresden, Marseille, Bonn, Bregenz und Washington, D.C. Zu ihren Auszeichnungen zählen der Birgit-Jürgenssen-Preis, der Bundespreis für Kunststudierende und ein mehrjähriges Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.